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Malaga - Costa del Sol - Spanien

Die Sonne des Mittelmeers
Die Costa del Sol ist ein Gebiet, das mit grosser Vielfalt aufwartet, dazu
zählen wunderschöne Strände, eine beeindruckende Berglandschaft, die
traditionellen weissen Dörfer und viele Orte von geschichtlichem Interesse.
Die
wunderschönen Strände der Costa del Sol machen Malaga zu einem der
meistbesuchten Orte Spaniens, trotzdem bietet diese Stadt sehr viel mehr
als Sonne und Strand. Die Möglichkeit, einen Aufenthalt an der Costa del
Sol mit einem Spanischkurs zu verbinden, scheint für viele die hierher
kommen, mit jedem Mal reizvoller zu werden. Das Erlernen einer Sprache
scheint seit einiger Zeit die Motivation zu sein, den Urlaub mit einem
Nutzen zu verbinden, in der Art, dass man das Reisen geniesst und
gleichzeitig Zugang zu einer Sprache von wachsender Bedeutung erlangt.
Das Phänomen der Globalisierung hat die Bedeutung der grossen Sprachen
hervorgehoben und die Rolle des Spanischen als zweitwichtigste Sprache der
Welt bestätigt. Dies schliesst auch die Vermengung des Spanischen mit dem
Englischen in den USA und die steigende Attraktivität Lateinamerikas als
Schwellengebiet, in dem Spanisch in 21 Ländern offizielle Sprache ist, ein.
Diese Tendenz wird durch die Entwicklung eines beachtlichen Angebots an
Schulen und Bildungszentren begleitet.
Es handelt sich um eine Struktur, die es erlaubt, Kurse aller Niveaustufen
und Formate anzubieten, von intensiv
bis viertel- oder ganzjährig. Die Schulen selbst bieten gewöhnlich
Unterkünfte an, entweder in Apartements
und Hotels oder mit Familienanschluss.
Zusammen mit der Möglichkeit die für den Tourismus prädestinierte Umgebung,
Sonne und Strand zu geniessen, warten die Schulen normalerweise mit
Programmen auf, die Gelegenheit bieten, auch die Kultur, die Natur, Sitten
und Gebräuche sowie Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Oft werden
zusätzlich Veranstaltungen zu Flamenco oder spanischer Küche angeboten.
Schon jetzt gibt es jedes Jahr ca 2.000 Schüler, die diese Art des
Aufenthaltes an der Costa del Sol wählen.
Die Spanischlerner, unter ihnen auch jene, die ihr Profil nicht mit
jugendlich beschreiben und die es auch in andere Teile des Landes zieht,
heben gewöhnlich besonders die Gastfreundschaft der einheimischen
Bevölkerung und die Möglichkeit hervor, sich ganz problemlos an die Sitten
und Gebräuche anzupassen.Trotzdem haben die ausländischen Studenten auch
eigene Freizeitmöglichkeiten gefördert, Plätze an denen sie sich treffen.
Letzten Endes ist die Möglichkeit, Teil einer Gemeinschaftvon fast 400 Mio.
Sprechern einer Sprache zu werden und Bezug zu einer anderen Kultur zu
bekommen Erklärung genug, für die aussergewöhnliche Entwicklung dieser Art
des Aufenthalts.

Die Costa del Golf (Küste des
Golfspielens)
La Costa del
Sol, no por capricho, ha llegado a ser conocida durante estos últimos años
también como Costa del Golf. Las tradicionales señas de identidad de este
destino turístico, identificadas desde hace cuatro décadas con la benignidad
de un clima óptimo para disfrutar del sol y sus playas, se han implementado
con un dinámico desarrollo de numerosos clubes con excelentes prestaciones
para la práctica de este deporte que, no en vano, atrae cada año a un
creciente contingente de jugadores tanto aficionados como profesionales. Sin duda el clima, además de esa excelente oferta, resulta un factor central en
el éxito de la Costa del Sol como punto de referencia para los amantes del
golf.

Die Costa del Sol ist in den letzten Jahren auch als die Küste des Golf
bekannt geworden. Dieses Urlaubsgebiet, traditionell gekennzeichnet durch
sein mildes Klima und bestens geeignet, um Sonne und Meer zu geniessen, hat
sich in den letzten vier Jahrzehnten zu einem wahren Golf-Mekka entwickelt.
Es gibt viele Clubs, die hervorragende Anlagen besitzen, um diesen Sport zu
betreiben. Nicht umsonst zieht es jedes Jahr eine wachsende Anzahl von
Spielern, Amateure und Profis gleichermassen, hierher. Es ist zweifelsohne
das Klima, das die Costa del Sol zu einem Anziehungspunkt für die Liebhaber
des Golfsports macht. Die Möglichkeit, Nutzen zu ziehen aus den 300
Sonnentagen im Jahr, ist ein nicht zu unterschätzender Anreiz, um den
Spaziergang um die 18 Löcher gerade hier zu geniessen. Die Strömungen des
Atlantik, aus Richtung der nahegelegenen Meerenge von Gibraltar und die
warmen mediterranen Winde treffen aufeinander und lassen ein Klima mit
gemässigten Temperaturen entstehen. Die ausgesprochen günstige Lage erzeugt
ein Mikroklima, das durch milde Temperaturen und das Fehlen von extremen
Wetterwechseln gekennzeichnet ist. Tatsächlich kommt aber auch das manchmal
vor, weil die Costa del Sol ein langer und breiter Streifen Küste unter
einem Vorhang von Bergen ist.
All das lässt verstehen, dass die Costa del Sol, oder Costa del Golf, von
verschiedenen europäischen Spielern der PGA als Wohnsitz gewählt wurde. Hier
können sie ständig unter hervorragenden Bedingungen spielen und sich das
ganze Jahr über vorbereiten, ohne vom Winter des kontinentalen Nordens
überrascht zu werden. Das rechtfertigt auch, dass ein einheimischer Golfclub
bestimmt wurde, um den ersten Ryder Cup ausserhalb Grossbrittaniens zu
organisieren. Verschiedene Spieler die den Ryder Cup gewonnen haben, sind
Mitglieder in den Clubs der Costa del Sol. Das könnte also auch eine Option
sein, Ihren Urlaub zu gestalten, zusätzlich locken Unterrichtsstunden für
Anfänger oder um Ihr Spiel zu perfektionieren. Die Clubs bieten eine
hervorragende Ausbildung an. Die Liebhaber des Golfspiels finden eine
Vielzahl von Plätzen vor, von den technisch anspruchsvollsten mit
verschiedenen Designs, belebt durch natürliche Hindernisse sowie Seen und
Bunker, bis hin zu weitläufigem und einfacher zu bespielendem Gelände.

Freizeitgestaltung an der Costa del
Sol
Das
Reitsportzentrum El Ranchito: Einmal in der Woche findet dort das Spektakel
"Ritmo a caballo" (Rhythmus zu Pferd) statt, es gibt 5 verschiedene
Disziplinen:
Phantastische Feste, die die farbenfrohe Stimmung der andalusischen
Wallfahrten wiedergeben;
Lange Zügel, mit verschiedenen Vorführungen wie der Passage mit dem Reiter
zu Fuss;
Traum der Amazone, der die Verbindung von Frau und Pferd darstellt;
Feldarbeit und Lanzengebrauch, eine Vorführung zur Arbeit für die Pflege und
das Wachstum des wilden Stiers;
und die Hohe Schule des Karussels, kunstvolle Choreografie mit spanischen
Pferden.
Eine attraktive Art seine Freizeit zu gestalten, ist, die Kultur und die
Traditionen der Provinz Malaga kennenzulernen. Die Stierkämpfe wecken für
gewöhnlich die Neugier vieler Besucher, dieses an die spanischen Traditionen
angelehnte Spektakel zu besuchen. Das Fest beginnt meist um 19 Uhr, obwohl
die traditionelle Zeit eher 17 Uhr war. In den Touristengebieten gibt es
manchmal auch nächtliche Stierkampfveranstaltungen. Diese dauern meist ca. 2
Stunden, da mit 6 verschiedenen Stieren gekämpft wird und jeder Kampf
ungefähr 20 Minuten dauert. Das Begleitprogramm zu den Stierkämpfen findet
an verschiedenen Orten statt, fast immer werden zur selben Zeit auch lokale
Feste gefeiert (siehe entsprechender Abschnitt).
Während der grössten Feste Malagas, gegen Mitte August, gibt es ein
Stierkampffest, indem auch ein Rodeo eingeschlossen ist (dabei ist der
Torero zu Pferd, sehr spektakulär und verständlicher für jene, die das
Ritual weniger gut kennen).
An drei Abenden treffen dabei die besten Matadore der Saison aufeinander.
Lokale Feste: Der grösste Teil der Feste an der Costa del Sol wird im Sommer
gefeiert. Die Gemeinden organisieren Pilgerfahrten zur Heiligen Jungfrau
ihres Ortes und es gibt viele Feste, von denen die nächtlichen meist
besonders hervorstechen. Das Ende der Weinlese und die Erntedankfeste
erzeugen ihren eigenen Festkalender und erstrecken sich von Ende August bis
Anfang Oktober.
Das ländliche Malaga
Das Phänomen des Öko-Tourismus hat sich in den letzten Jahren
ausserordentlich entwickelt, ohne Zweifel in Zusammenhang mit dem wachsenden
Umweltbewusstsein als Motivation für die Erhaltung der Natur und der
ländlichen Umgebung.
Die Umgebung Malagas ist günstig für Ausflüge, Radtouren und Wanderungen,
aber auch um in der Natur Ruhe zu finden und sich intensiv mit der hiesigen
Kultur und den Traditionen zu beschäftigen. So wurde die Entwicklung
interessanter Hotels mit rustikalem Charakter gefördert, die meist in
traditioneller Bauweise errichtet wurden oder sich in restaurierten
historischen Gebäuden befinden. Man kann seinen Aufenthalt in bescheidenen
Häusern geniessen, die kaum in ihrer Physionomie und originalen Struktur
verändert wurden oder in anderen, fast schon luxuriös ausgestattet mit allen
Bequemlichkeiten.
Ronda und das umliegende Bergland.- Ronda ist eine historische Stadt,
wunderbar gelegen über ihrem berühmten Tajo (Schlucht), umgeben von der
sagenumwobenen Berglandschaft, berühmt für seine Räuber, die im 19.Jhd. hier
ihr Unwesen trieben und die Phantasie vieler europäischer Schriftsteller der
Romantik beflügelten.Man gelangt von hieraus durch das Tal des Guadalhorce
nach Malaga, nach San Pedro de Alcantara das im Westen von Marbella liegt
oder in den Norden der Provinz. Von Ronda aus gibt es gute Verbindungen, um
das aussergewöhnliche Valle de Genal mit seinen maurischen Dörfern und den
berühmten pinsapares (tannenähnlicher Baum) zu besuchen oder man folgt dem
Fluss Guadiaro, dessen natürlicher Korridor bis zur Küste hinabführt.
Antequera und la Vega.-
Dieser Ort im Norden Malagas, bekannt für seine prähistorischen Felsgräber
und die klassisch nüchterne Bauweise der religiösen und bürgerlichen Gebäude,
ist der Dreh- und Angelpunkt der zentralen Provinz. Alle Wege nach Malaga,
ausgenommen die Zugänge über die Küste, führen durch diese Stadt.
Charakteristisch ist die Umgebung mit welligen Feldern und ebenen Weiden
zwischen denen von Festungsanlagen umgebene Dörfer thronen. Von Ronda
erreicht man problemlos El Torcal, das wichtigste Karstgebirge Europas und
die Lagune Fuentepiedra, den grössten Nistplatz des Kontinents für Flamingos
und andere Stelzvögel aus der Umgebung der französischen La Camargue.
Los Montes und La Hoya.-
Die Autobahn die Antequera und Malaga verbindet, überquert die "Los Montes",
ein Ökosystem mit weitläufigen Wiederaufforstungen und vielfältiger Flora
und Fauna. Sehr viel attraktiver ist aber der alte Camino Real (Königsstrasse),
der zwischen Colmenar und Malaga verläuft. Während der Fahrt durch die
Serpentinen kann man beeindruckende Aussichten geniessen und das Wesen
dieser Provinz entdecken. Auf dieser Route gelangt man aus einer Höhe von ca.
1.000 Metern bis hinunter zum Mittelmeer. In Richtung Granada durchquert der
Weg den Landkreis Axarquia und La Hoya, ein wunderschönes Labyrinth von
Tälern zwischen Mandelbäumen, Eichen und Olivenhainen.
La Axarquia.-
Der Bogen der Gebirgszüge überspannt die gesamte Provinz und erstreckt sich
bis zum Ende der Costa del Sol im Osten. Axarquia ist über Velez-Malaga und
auch über Nerja gut zu erreichen. Hinter der Cornisa Serrana, die sich mit
den bis zu 2.000 Meter hohen Bergen von Tejeda und Almijara verbindet,
folgen weisse Dörfer mit arabischem Flair und enge Flusstäler mit darin
angelegten Beeten. Mittlerweile findet man in vielen Reiseführern Hinweise
auf Hotels und Gasthäuser in dieser reizvollen Gegend, auch die
Touristeninformationen liefern dazu reichlich Information. Es gibt so viele
Gelegenheiten dieses Land kennenzulernen, welches schon die Reisenden der
Romantik im Europa des 19. Jhds. angezogen hat.

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